Pilgergruppe geht im Gegenlicht einen bewachsenen Waldweg hinauf

Der dritte Weg

Innerung

Der dritte Weg führt in die Tiefe. Mit jedem Schritt nach außen wächst ein Raum nach innen.

„Vor lauter Lauschen und Staunen sei still,

du mein tieftiefes Leben …"

Rainer Maria Rilke, Mir zur Feier (1898)

Der dritte Weg führt in die Tiefe.

Mit jedem Schritt nach außen wächst ein Raum nach innen. Die Geräusche des Alltags werden leiser. Gedanken ordnen sich. Erinnerungen steigen auf. Fragen dürfen bleiben, ohne sofort eine Antwort zu verlangen.

Unterwegs

Das kleine Wort Ich wird zu einem Ort der Begegnung.

Hier beginnt das Lauschen. Hier wächst die Aufmerksamkeit für das, was im eigenen Herzen lebt.

Darum laden die Videoimpulse immer wieder zu einem Ich-Satz ein.

Einzelne pilgernde Person auf einem Feldweg im Morgennebel

Ich-Sätze für den Weg

Ich entdecke …

Ich suche …

Ich hoffe …

Ich vertraue …

Im eigenen Wort wird sichtbar, was unterwegs gewachsen ist.

Denn jeder Mensch trägt eine unverwechselbare Geschichte in sich. Niemand kann den eigenen Weg übernehmen. Niemand kann die eigene Wahrnehmung ersetzen.